Der erster Snap’n‘Walk Ruhr im Dortmunder U

SnapnWalk

Wenn 25 Menschen mit Handys in der Hand vor dem Dortmunder U stehen, dann spielen sie nicht zwangsläufig Pokémon Go. Aber mit diesen „sozialen Medien“ hat das natürlich trotzdem etwas zu tun. So geschehen am vergangenen Sonntag. Grund des mobil kommunizierenden Menschenauflaufs war der erste Snap’n’Walk Ruhr.

Nachdem Andreas und Susanne in Berlin ja schon fast erfahrene Hasen sind, haben Maike Kranaster (domaedel) und ich (ruhrpottagentin) uns gedacht: „Sowas müsste im Ruhrgebiet doch auch prima funktionieren!“.  Gesagt, Berlin kontaktiert und getan. Kurze Zeit später war klar, dass der Start in Dortmund sein würde. Schon in der Vergangenheit hatten wir beide sehr positive Erfahrungen mit dem Dortmunder U in Person der Marketingleitung Jasmin Vogel gemacht. Und auch diesmal war sie von der Idee sofort begeistert. Schnell noch einen Termin finden, Account-Logins austauschen und die Veranstaltung bei Facebook erstellen, um sie von dort aus in den sozialen Netzwerken zu bewerben. Aber viel Promotion war hier gar nicht nötig, denn schnell war klar, Snapchat ist immer noch so gefragt wie noch vor ein paar Monaten. Und macht einfach Spaß. Der neuen Memories-Funktion zum Trotz gibt es immer noch dieses „Hier-und-Jetzt-und-live-Gefühl“.

So versammelten wir uns schließlich am U, um mit dem gelben Gespenst und mit dem Hashtag #snapnwalk durchs U zu stiefeln und für ordentlich Social Media Traffic zu sorgen. Nach einer kurzen Einführung von Jasmin Vogel zur spannenden Geschichte des Gebäudes und des Konzeptes, das gerade erst den German Brand Award für herausragende Markenführung in der Kategorie „Culture and Non-Governmental Organization“ erhielt, durften die eifrig snappenden Teilnehmer das Haus erkunden.

Wie kann ich den Film langsamer machen?

„Whistleblower & Vigilanten“ heißt die Ausstellung, die gerade in den Räumlichkeiten des HMKV zu sehen ist. „Call a Spy“ heißt eine Sektion dort, die es Besuchern ermöglicht, mit Geheimdiensten zu telefonieren. Das ist kein Fake, aber beim „Snap’n’Walk“ traut sich leider niemand.

SnapNWalk Ruhr

Es geht in die Räumlichkeiten des Museums am Ostwall und ins Zentrum für kulturelle Bildung, das immer wieder neue spannende Programme für Kids und Jugendliche anbietet. Gesnappt wird überall – auf der Rolltreppe, im Fahrstuhl und natürlich auch auf dem Dach des U mit der gigantischen Aussicht und dem riesigen U. Hier laufen die Filme, die Adolf Winkelmann extra für diesen Zweck gedreht hat, auf einmal ganz nah über dem Kopf ab. Wie geht das nochmal, dass die Filmchen schneller werden? Wie male ich etwas auf meinen Snap und wie pinne ich die Icons fest auf ein Objekt? All diese Fragen beantworten wir nebenbei natürlich auch.

Garantiert nicht der letzte Snap’n’Walk im Pott

Und zum Abschluss gibt es für jeden ein Bierglas mit U-Logo, das anlässlich der Ausstellung „Dortmunder Neugold – Kunst und das flüssige Gold der Stadt“ zum 500-jährigen Jubiläum des Reinheitsgebots inklusive eines eigenen Biers erstmals zum Einsatz kam. Wir bekommen alle ein Bier geschenkt und verweilen noch ein wenig beim „Sommer am U“ zu etwas ungewohnten Klängen. Denn es legt das Timmi Twister DJ-Set auf – das sind Tim und Martini. Es laufen skurrile Songs von Peter Kraus bis Bill Ramsey. Ein gelungener erster Snap’n’Walk Ruhr geht zu Ende.

Inzwischen haben wir natürlich auch die einzelnen Snaps und Stories gesichtet. Ein Klick auf die Zusammenfassung von Communitywerk lohnt sich zum Beispiel sehr.
Unser Fazit: Klasse! Es wird sicher nicht der letzte „Snap’n’Walk“ Ruhr bleiben. Eine neue Location haben wir schon im Kopf. Wer wissen möchte, wie es weitergeht, sollte einfach dem Twitter-Kanal, der Facebook-Seite und natürlich dem Snapchat-Account folgen. Stay Tuned…

Die Snap’n’Walk-Orga-Team-Story findet ihr unter diesem Link, mein Gesnappe von dem Tag seht ihr auf Facebook (Direktlink).

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